Batman – Die Geschichte des Dunklen Ritters

Plötzlich sind Comics im Kino, Graphic Novels in den Buchhandlungen: Es ist nur ein paar Jahre her, da galten Comics hierzulande noch als Kinderkram. Inzwischen gehören sie zu unserer Kultur ganz selbstverständlich dazu: Comics sind eine spannende und vielseitige Kulturform, die der Unterhaltung ebenso dient wie dem Schul- oder Fremdsprachenunterricht. Am 21. September 2019 war „Batman Day“ – und in diesem Jahr feiert der Dunkle Ritter seinen 80. Geburtstag.

Die Geschichte beginnt 1939 – vor genau 80 Jahren haben die beiden Jugendlichen Bob Kane und Bill Finger ihre Idee von einem Superhelden in Fledermauskostüm den Verlegern der US-amerikanischen Heftserie „Detective Comics“ verkauft. Aus diesem Hefttitel sollte später das gigantische Medienunternehmen DC erwachsen.

Neuinterpretation in den 80er-Jahren

Neue Popularität gewann die Figur des Dark Knight dann in den 1980er-Jahren, als der amerikanische Skandalautor Frank Miller („Sin City“) mit „The Dark Knight Returns“ (1986) seine spektakuläre Neuinterpretation der Batman-Mythologie veröffentlichte: Plötzlich war Bruce Wayne kein attraktiver Mittzwanziger mehr, sondern ein gealterter und frustrierter Zyniker, dessen Kampf gegen das Böse zu einer grausamen Vendetta wird.

Auch der aktuelle „Joker“-Film mit Joaquin Phoenix (2019) lässt sich in diesem Zusammenhang diskutieren.

Der Vortrag fand an der vhs Main-Taunus-Kreis (Hofheim) statt.

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