Was darf Satire? in Berlin (2. Dezember)

Anfang Dezember führt mich der Zug nach Berlin, um dort mit der Katholischen Studierendengemeinde (KSG) über die Grenzen von Religionssatire zu sprechen: Charlie Hebdo und die Christus-Comics von Walter Moers sind nur die bekanntesten und aktuellsten Beispiele hierfür. 

Science Slam Heidelberg (10. November)

Beinahe ein Heimat-Slam: In der unmittelbaren Nachbarschaft meiner ich-hatte-keine-Wahl-Heimat Mannheim fand am 10. November der Science Slam im Karlstorkino statt. Teil 3 meiner Science-Slam-Tour nach Saarbrücken und Düsseldorf. Es gewann schließlich der Chemiker Matthias Beyer sehr verdient gemeinsam mit dem tanzenden Mediziner Johannes von Borstel. – Es war auch ein denkwürdiger Abend, aber dazu später einmal mehr. Hier schreibt die Heidelberger Studierendenzeitung Der Ruprecht über den Abend.

November 2015

Science Slam: Düsseldorf (8. November 2015)

In Düsseldorf war ich doch schon einmal – aber das ist eine ganze Weile her, und über Walter Moers habe ich dort auch noch nie gesprochen, also: auf zum ›Sunday Science‹ am 8. November 2015 (http://www.poesieschlacht.xtm.de/styled-6/index.html)!

Im Zakk war es nicht nur gemütlich, sondern auch anregend: Matthias Warkus hat über Nazis und Bleigießen gesprochen (also eigentlich über die Süddeutsche Zeitung und Spolien), Dong-Seon Chang über Spiegelneuronen, Simon Reif über das Gewicht von Neugeborenen. Gelernt habe ich auch, dass Musikinstrumente bei Scienceslams immer verdammt gut ankommen.

 

Science Slam: Saarbrücken (6. November 2015)

DSC_8700Am 6. November ging’s auf nach Saarbrücken, in die Heimat von Paul Simon (nein, nicht DER Paul Simon …) und Ingrid Biedenkopf (Kurts Frau). Die Location, das ›Camera Zwo‹ (http://www.camerazwo.de), erreichte ich erst sehr spät, um 20:30 Uhr, also eine halbe Stunde nach Beginn des Slams. Argh!

Wir können glücklich sein, dass ich an diesem Tag keine schwerwiegenden Entscheidungen treffen musste (z. B. Atomreaktorprüfung, Hochzeit, Disputatio), sondern ›nur‹ die Autobahnstrecke von Mannheim nach Saarbrücken heil bewältigen sollte. Schwierig genug, wenn man (so geschehen) sein Portemonnaie vergisst und mit beinahe leerem Tank bei einem Drittel der Strecke feststeckt. Naja … mit fremder Hilfe ist es schließlich gutgegangen. Und der Slam?

Die Saarbrückener haben sich sehr aufmerksam angehört, wie Illusionsbildung und -störung in den Zaminen-Romanen von Walter Moers funktioniert. Und zum Dank für den schönen Abend haben Sie mir eine Medaille geschenkt. Vielen Dank an das wunderschöne Saarbrücken!

   

 

Pop – Trash – Kult I: Walter Moers (Mannheim, 13. Oktober)

Am 13. Oktober hat das Experiment begonnen. Versuchsanordnung: 1 Kieler Referent, das Konzept der Vorlesung mal anders (www.vorlesung-mal-anders.de) und die Mannheimer Abendakademie sowie den Kultur-AStA der Universität Mannheim im Rücken. Untersuchungsinteresse: Sind die Mannheimer für Kulturwissenschaft zu begeistern, wenn man sie ohne germanistische Terminologie serviert?

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Die Vortragsreihe ›Pop – Trash – Kult‹ über das Triumvirat des Bösen, Albernen und Populären (sprich: Moers, Hitler und Batman) startete Dienstag mit meinem Vortrag über die Zamonien-Romane von Walter Moers. Ungefähr 60 Zuhörerinnen und Zuhörer waren gekommen (gar nicht schlecht zum Auftakt, finde ich), um sich erzählen zu lassen, wo die Buchlinge aus der ›Stadt der Träumenden Bücher‹ ihre Vorbilder haben, warum Moers sich vor der Öffentlichkeit versteckt und was das ›Labyrinth der Träumenden Bücher‹ zu einem Meisterstück der Provokationskunst macht. Aufmerksames Publikum! Es wäre schön, wenn es ihnen gefallen hat und einige wiederkommen :).

Nun muss das Resutat aber erst einmal bestätigt werden: Am 15. Dezember geht die Reihe weiter mit einem Vortrag über »Hitler-Parodien in Literatur und Film«.

General I. T. Hurengruss in der Alten Feuerwache (3. Oktober)

Pünktlich zum 25. Tag der Deutschen Einheit haben 5 Slammer in der Alten Feuerwache am Alten Messplatz die Einheit von Wissenschaft und Unterhaltung geprobt: Yannick Broschart, Jörg Hartmann, Matthias Jung, Morgan Ramesh und ich! Und das war echt gute Gesellschaft, denn die Vorträge waren wirklich stark! Habe etwas über Spannbeton (spannend), Mietverträge (nicht den Vermieter schlagen, im Zweifel aber den Hausmeister) und Schifffahrtsmetaphorik gelernt.

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Zum ersten Mal habe ich nicht über Actionfilme geslammt, sondern über Walter Moers. Der ist in Mannheim nicht so richtig bekannt, aber das wird sicher noch: Spätestens am 13. Oktober, wenn die Vortragsreihe „Pop – Trash – Kult“ beginnen wird. Dennoch war das Publikum in toller Stimmung (die Alte Feuerwache ist eine fantastische Location!)! Wenn das wunderbare Anagramm „General I. T. Hurengruss“ in den Köpfen bleibt, bin ich schon zufrieden. :)

Moers goes Mannheim (Science Slam)

 

Science Slam am 3. Oktober in Mannheim

Die Alte Feuerwache in Mannheim soll ja ein ziemlich lauschiges Plätzchen sein, und am 3. Oktober schau ich mir das mal aus der Nähe an, immerhin ist Mannheim ja auch meine neue Heimat. Diesmal aber nicht mit dem alten Slam über Actionfilme, sondern mal was Neues: Walter Moers und seine Zamonien-Romane. Ok, nicht ganz neu, aber im Slam-Format schon!

Das ist auch ein guter Teaser für meine Vorlesungsreihe ›Pop – Trash – Kult‹ an der Abendakademie Mannheim: Da wirds dann um Moers (13. Oktober), dann Hitler-Parodien (15. Dezember) und Batman (15. Februar) gehen.

Hier zur Ankündigung der Alten Feuerwache.

Und hier zur Abendakademie.

Warnung: Walter-Moers-Vortrag in Mannheim (13. Oktober)

Moers_CoverDer neue Mythenmetz-Roman ist nicht die einzige Walter-Moers-Aktion im Oktober 2015. Meine neue Heimat Mannheim wird zamonisch! Am 13. Oktober werde ich – in Kooperation mit der Abendakademie Mannheim und dem AStA der Universität – einen Vortrag über die Zamonien-Romane halten. Aber natürlich ganz unakademisch, mit viel Medieneinsatz und einer Menge Spaß! 

Hier der Text der Abendakademie!

Mission accomplished: Promotion

Foto: Raissa Nickel, CAU

Foto: Raissa Nickel, CAU

Am 15. Juli wurden wir alle verabschiedet: Zusammen mit 42 anderen AbsolventInnen (Master, Magister, Promotion) habe ich mein Zeugnis in Emfang genommen. Nun fehlt nur noch die Publikation meiner Dissertation (Kriegsprosa im Dritten Reich), und dann darf ich mich endlich ›Dr.‹ nennen. Vielen Dank an alle, die diesen Tag mit mir gefeiert haben! – Offizielle Pressemeldung der CAU Kiel. – Mannheim, 21. Juli 2015