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Batman – Der Fluch des weißen Ritters (Panini 2020)

Das neue DC-Imprint Black Label hat sich dem Ziel verschrieben, außerhalb des Continuity-Gebots der Hauptserien sehr eigenständige Publikationen zu ermöglichen. Zwei deutsche Veröffentlichungen dieses Sommers, Sean Murphys Der Fluch des Weißen Ritters und Tom Taylors Der Zombie-Virus, zeigen die Spannbreite dessen, was als black gelabelt wird.

batmanweisserritterVorweg: Lange hat Batman nicht so viel Spaß gemacht wie unter der kreativen Leitung von Sean Gordon Murphy. Seine Stories über den „Weißen Ritter“ unter dem Black Label von DC avancieren längst zum spektakulären ‚Murphyverse‘. Batman – Der Fluch des Weißen Ritters versammelt acht Ausgaben sowie ein Spin-off in Zusammenarbeit mit Klaus Janson.

1685 ist kein gutes Jahr für Vampire, zumindest nicht für Laffayette Arkham, einen Blutsauger mit der Autorität eines britischen Generals, der im 17. Jh. über Gotham Valley geherrscht hat, bis Edmond Wayne (eine lückenhafte Fußnote im Familienfotoalbum der Waynes) ihn zur Strecke bringt. An Edmonds Seite kämpft Degen an Degen ein christlicher Fanatiker namens Azrael, den DC-Fans aus Batman: Sword of Azrael (1992) oder Knightfall (1993) kennen könnten. Diese Mini-Serie reicht also weit in die Vergangenheit zurück – und bringt einige Geheimnisse ans Tageslicht.

In der Erzählgegenwart wird hinter einer Zellenwand im Arkham Asylum die Leiche Laffys freigelegt, und wie der Zufall so spielt, hat der Joker die Ruhestätte als erster entdeckt. Mit ihr enthüllt er ein Geheimnis, das die Geschichte Gothams in neuem Licht erscheinen lässt. Und auch die Familiengeschichte der Waynes droht, neu geschrieben werden zu müssen. Bitte weiterlesen auf Comicgate.

Bibliografische Daten

Batman – Der Fluch des Weißen Ritters
Panini, 2020
Text und Zeichnungen: Sean Murphy
Übersetzung: Josef Rother
268 Seiten, Farbe, Softcover
Preis: 27,00 Euro
ISBN: 978-3741618383

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