Colony (Splitter 2020)

colonyIn diesem Eröffnungsband der französischen SF-Serie Colony spielen die Menschen mal wieder „Volk ohne Raum“. Sie scheitern aber nicht am Widerstand der indigenen Bevölkerungen, sondern an sich selbst.

Colony beginnt medias in res: Ein menschlicher Erkundungstrupp um die Anführerin Milla Aygon stößt im Jahr 2123 auf ein vor 40 Jahren havariertes Schiffswrack, das kurz vor seiner Entdeckung von Piraten geplündert wurde. Bei dem Fundstück handelt sich um eine Art Arche Noah mit zahlreichen Lebewesen im Kryoschlaf. Die meisten Kapseln sind unwiderbringlich beschädigt, deren Insassen entweder von den Piraten entführt oder tot. Bis auf einen Überlebenden: Clarence. Während die Einsatztruppe unter großem Zeitdruck das Schicksal des Schiffes zu ergründen versucht, wird zunächst das Mutterschiff von den Piraten angegriffen und dann auch die Einsatzgruppe. Ihnen gelingt die Flucht, aber ein Schaden am Antriebssystem bringt die Weltraumreisenden vom Kurs ab und führt sie zu einem unbekannten Planeten, während uns die Vorgeschichte erzählt wird.

Im Jahr 2100 starteten einst zahlreiche Archen, um kolonisierungsfähige Planeten zu finden. Warum? Das wird nicht explizit gesagt, aber letztlich sind es doch immer dieselben Verfehlungen, die zum Exodus der Menschheit führen. Durch diesen verzweifelten Vorstoß ins Weltall wurden die Atils, eine technologisch höherentwickelte Rasse, auf die Menschen aufmerksam. Sie unterstützten die Menschen dabei, die Archen wiederzufinden. Bitte weiterlesen auf Comicgate.

Bibliografische Daten

Colony 1 –Die Schiffbrüchigen des Alls
Splitter Verlag, 2020
Text: Denis-Pierre Filippi
Zeichnungen: Vincenzo Cucca
Übersetzung: Tanja Krämling
48 Seiten, Farbe, Hardcover
Preis: 15,00 Euro
ISBN: 978-3-96219-504-5

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