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Black Hammer / Justice League: Hammer der Gerechtigkeit (Jeff Lemire)

Wer dieses Spin-off in die Hand nimmt, fühlt sich in eine fremde, nur entfernt vertraute Dimension versetzt, irgendwie leicht versetzt zu unserer Realität: Dieser Hardcover-Band kommt im Splitter-Format daher, wird aber von Panini vertrieben. Deutschsprachige Comicfreunde verorten das Hammerverse zwar beim Bielefelder Comicdealer, allerdings hat Panini hierzulande die Exklusivrechte an DC-Titeln. Was die Ausstattung angeht, haben die beiden Verlage aber im Sinne der Kund*innen zusammengearbeitet.

In „Hammer der Gerechtigkeit“ treffen die Mitglieder der Justice League auf den außerirdischen Riesenseestern Starro – durchaus nicht zufällig, immerhin springt Lemire damit in die Justice-League-Gründungsausgabe #28 von „The Brave and the Bold“ (1960) zurück. Der Gegner ist schnell besiegt, allerdings tritt sogleich ein neuer, und viel undurchsichtigerer Spieler auf den Plan …

Währenddessen erhalten auch die Black-Hammer-Exilanten um Abraham Slam Besuch auf ihrer Ranch: „Nun, wie es der Zufall so will, bin ich auf der Suche nach neuem Land. Und ihre hübsche Farm hat es mir angetan.“ Mit Melone, Aktenkoffer und lilafarbenem Anzug kommt der Fremde nicht sehr vertrauenserweckend daher. Plop, und plötzlich finden sich die Black-Hammer-Held*innen in Metropolis wieder, während Batman, Superman, Wonder Woman und Cyborg in der ländlichen Einöde des Mittleren Westens gelandet sind: auf der Hammer-Farm. Ein Rollentausch, wie man ihn aus amerikanischen Serien wie „Wife Swap“ oder „Same Name“ bzw. dem deutschen Pendant „Frauentausch“ kennt. Clark Kent, Bruce Wayne, Diana Prince und Victor Stone schlüpfen in die Rollen von Abraham Slam, Barbalien, Golden Gail und Madame Dragonfly, während Colonel Weird und Green Lantern durch die Parazone irrlichtern. Bitte weiterlesen auf Comic.de.

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