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Yellowstone (Zwerchfell 2020)

Die Vereinigten Staaten von Amerika sehen keiner rosigen Zukunft entgegen – Schuld daran ist weder Donald Trump, noch Jeff Bezos oder Mark Zuckerberg: In Yellowstone von Philipp Spreckels und David Scheffel-Runte beginnt alles mit einem Vulkanausbruch.

yellowNicht-Geologen werden bei dem Titel dieses Comic-Debüts wahrscheinlich an den Yellowstone-Nationalpark im dünn besiedelten US-Bundesstaat Wyoming denken. Tatsächlich ist ‚Yellowstone‘ aber auch die Bezeichnung des Supervulkans, d.h. ein Vulkansystem, das sich über eine Distanz von über 700 Kilometern erstreckt – das ist etwa die Entfernung von Hamburg bis München.

In Yellowstone in dieser Vulkan im Jahr 2032 ausgebrochen, und diese Naturkatastrophe hat die Regierung dazu gezwungen, die Bevölkerung von Idaho bis Mississippi und von Ohio bis Arizona (immerhin etwa 140 Millionen Menschen) an die nordamerikanischen Küsten zu deportieren, während die verlassenen Regionen von Konzernen gepachtet und landwirtschaftlich genutzt werden. Kurz darauf, im Jahr 2035, bricht der Supervulkan erneut aus und begräbt Salt Lake City unter sich. Wenn es zuvor noch Widerstand gegen die politischen Maßnahmen gegeben hat, ist die Notwendigkeit der Evakuierung nun doch allzu überzeugend. Im Jahr 2042 befindet das Land, geografisch ganz real gespalten, mitten im Wahlkampf (wie auch immer die Wahlleute nun verteilt sind …), und der arbeitslose Noah Simmons findet durch einen Zufall Informationen, durch deren Kenntnis der Status der evakuierten „Zone“ ganz neu zu interpretieren ist. Zur vollständigen Rezension auf Comicgate.de.

Bibliografische Daten

Yellowstone
Zwerchfell, 2020
Text: Philipp Spreckels
Zeichnungen: David Scheffel-Runte
144 Seiten, Farbe, Hardcover
Preis: 18,00 Euro
ISBN: 978-3-9435475-3-5

 

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