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Nathanaëlle (Splitter 2021)

Treffen sich eine väterliche Kaffeemaschine, ein weiblicher Cyborg und ein von Arien besessener Altherren-Potentat in einer Retro-Zukunft. Was wie ein schlechter Witz klingt, erzählen Berberian und Beltran in Nathanaëlle als Steampunk-Dystopie.

Eiskaltes Wasser, medias in res – wir werden mitten in eine Schießerei geworfen, zwischen heranstürmenden Ordnungshütern auf der einen, Melville (androider Kaffeeautomat mit Herz), der schießwütigen Nathanaëlle und dem soeben vollverwaisten Vivier auf der anderen Seite.

Rückblende, eine Woche zuvor: Wir lernen in einem der drei zentralen Erzählstränge die Hintergründe von Vivier und dessen Eltern Shirley und Melville kennen. Melville ist, moderner Technik sei Dank, nach seinem Tod in den Körper eines Androiden geschlüpft, und er hat bei seiner Körper-Wahl eine sehr pragmatische Entscheidung getroffen, schließlich leistet er nun als Kaffee-Automat einen nützlichen Beitrag zur koffeinfreudigen Gesellschaft, oder zumindest für die Kernfamilie. Dass er ein wenig vergesslich ist, macht die Maschine so menschlich wie urkomisch. Die wespentaillierte Shirley hingegen ist trotz des Blutes, das sie durchströmt, eiskalt und herzlos. Bitte weiterlesen auf Comicgate.de.

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