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Fafhrd und der graue Mausling (Cross Cult 2020)

Ungleiche Paare machen neugierig, welche Kraft so stark sei, dass sie solche Gegensätze zusammenhalten kann. Kein Zweifel: Der nordische Hüne Fafhrd und der flinke Zauberlehrling Mausling werden vor allem durch die sprudelnde Erzählfreude ihrer Schöpfer aneinander gekettet: „Fafhrd und der graue Mausling“, erfunden von Fritz Leiber, für den Comic adaptiert von Howard Chaykin, gezeichnet von Mike Mignola. Diesem Kreativ-Team verdanken wir höchst ansehnliche Sword-and-Sorcery-Fantasy mit viel Humor, neu aufgelegt bei Cross Cult.

fafhrd_rgb-3be548b8Der Erzählkosmos um den Schwertkämpfer Fafhrd und seinen kecken Waffenbruder hat seinen Ursprung in den Fantasygeschichten des amerikanischen Unterhaltungsschriftstellers Fritz Leiber, der mehr Popularität in Fan-Kreisen genießt als unter Philologen – ein Schicksal, das er übrigens mit seinem zeitweiligen Brieffreund H. P. Lovecraft teilt. Leiber hat die beiden Sword-and-Sorcery-Helden zwischen 1939 und 1988 in 37 Texten unterschiedlichen Umfangs kämpfen, leiden und siegen lassen. Dieser Comic von Howard Chaykin, Mike Mignola und Al Williamson hat sich nicht zum Ziel genommen, diese Welt vollständig oder nur umfassend abzubilden, sondern wählt sieben Geschichten Leibers aus: „Ill Met in Lankhmar“ (1970), „The Circle Curse“ (1970), „The Howling Tower“ (1941), „The Price of Pain-Ease“ (1970), „Bazaar of the Bizarre“ (1963), „Lean Times in Lankhmar“ (1959) und „When the Sea-King’s Away“ (1960). Zur vollständigen Rezension auf Comic.de.

Bibliografische Daten

Howard Chaykin (Autor), Mike Mignola (Zeichner), Al Williamson (Tuscher): „Fritz Leibers Fafhrd und der graue Mausling.“ Cross Cult, Ludwigsburg 2020. 200 Seiten. 35 Euro

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