Die Welt in hundert Jahren – „Paris 2119“ von Zep und Bertail

© Schreiber & Leser

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1910 veröffentlichte der deutsche Journalist Arthur Brehmer eine Sammlung von Visionen seiner Zeitgenossen, wie die Welt in gerade-so-nicht-erreichbarer Zukunft aussehen werde: „Die Welt in hundert Jahren“. Zeppeline schwirren durch die Luft, Frieden überall, Handys prägen Leben der Zukünftigen und Erdbeeren sind so groß wie Orangen. Zep und Dominique Bertail haben dieses Experiment nun im Comic wiederholt, weitaus weniger kühn, das kann man vorwegnehmen.

Statt Hunden führt man Gürteltiere oder Ameisenbären an der Leine, per Gesichtserkennung sorgt der Staat für die dystopie-obligatorische Überwachungsstimmung (passend zu Gerd Conradts aktueller Dokumentation „Face it!“) und – dies ist der Kern der Geschichte – jede Überwindung räumlicher Distanz wird nicht mehr mit Bus und Bahn bewältigt, sondern mit Transcore, einem Teleportationssystem, das ganz anders funktioniert, als alle denken. Zur vollständigen Rezension auf Comic.de.

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