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Chroniken des Universums 1: Sternenstrudel (2021)

Im Auftrag ihrer Universität sind fünf Studierende zusammen mit ihrem Dekan und einem geheimnisvollen Gefangenen unterwegs im Weltraum, als das Schiff plötzlich vom Kurs abkommt und in einen Sternenstrudel gerät. Für die Weltraum-WG wird die Reise reichlich ungemütlich, und mit der Havarie auf Alpha Cygni nimmt das Abenteuer erst seinen Anfang. Der fremde Planet mutet an wie ein extraterrestrisches Freilichtmuseum, und die alten Tempelanlagen wecken das prähistorische Interesse der Studis, die in ihrem Innern drei mysteriöse Zylinder vorfinden. Der Dekan weiß Bescheid: „Eine kosmische Schatulle für ein allumfassendes Geheimnis“. Dieser dubiose Dekan, ironischerweise ein Kopf ohne Körper, verfügt über erhebliches und unerklärliches Wissen über diese neuentdeckte Welt, und erst die Befreiung des Gefangenen Pearl, den wir Leser erst zum Ende des ersten Bandes kennen lernen, bringt ein wenig Licht ins Dunkle. Überhaupt sind die visuellen Effekte, mit denen Ingo Römling (MALCOLM MAX) Seite für Seite das kalte Weltall in grelle Lichter taucht, herrlich anzusehen. Mit Römling und Richard Marazano (DER SCHIMPANSEN-KOMPLEX) hat sich ein interessantes deutsch-französisches Künstlergespann für den ersten Band dieser spannenden Science-Fiction-Serie zusammengeschlossen. Dieser Text erschien zuerst in DEADLINE #87 (2021).

Ingo Römling, Richard Marazano
Chroniken des Universums 1: Sternenstrudel
Splitter Verlag 2021, Hardcover, 56 Seiten, 16 Euro

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