Tsutomu Nihei – Biomega (Egmont, 2018)

biomegaVerziegelt: Egmont bringt Tsutomu Niheis SF-Epos Biomega im unhandlichen Backsteinziegelformat in die sich biegenden Regale der Buchhandlungen.

Ein Mann. Ein Motorrad. Eine große Wumme. Ein postapokalyptisches Cyberpunk-Szenario: Die Menschheit wurde von einem Virus, N5S, in Zombies verwandelt, und Zoichi Kanoe (Mann mit Motorrad und Wumme) ist von TOA Schwerindustrie beauftragt worden, gegen das Virus immune Menschen zu finden. Zoichi ist ein synthetischer Mensch, und sein Weggefährte auf den 1.228 Seiten ist die in sein Motorrad implementierte Künstliche Intelligenz Fuyu Kanoe.

Natürlich tritt eine konkurrierende Institution auf den Plan, die DRF (Data Recovery Foundation), die Zoichi das Leben schwer machen möchte. So weit, so gut. Und dann explodiert die Handlung dermaßen, dass einem schwindelig wird. Ein sprechender Bär. Künstliche Welten. Rasante Schauplatzwechsel. Neue Figuren, immer wieder neue Figuren. Tsutomu Nihei erzählt chaotischer als in seinem Mammutwerk Blame! (1998–2003), und viel ausführlicher als in Abara (2005–06) beides macht die Lektüre nicht einfacher. Ganz im Gegenteil.

Zur vollständigen Rezension auf Comicgate.de.

Bibliografische Daten

Biomega – Luxury Edition
Egmont Manga, 2018
Text und Zeichnungen: Tsutomu Nihei
Übersetzung: Constantin Caspary
1228 Seiten, schwarz-weiß, Hardcover
Preis: 35,00 Euro
ISBN: 978-3770456604

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